Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Das Schicksal der Welt setzt sich irgendwann aus unzähligen Einzelschicksalen zusammen …

— Ingo Jäckels
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Erster Kontakt mit meiner Mutter!

schattenmenschenWie macht man das eigentlich wenn man vom Jenseitskontakt, oder Verstorbenen redet? Persönlich habe ich ein Problem damit von Toten zu reden. Tote sind einfach nur tot. Und es heißt ja auch in der Bibel dass man nicht mit den Toten reden solle – wobei, viele Schriften wurden damals nur kopiert, was nicht immer bedeutete dass man die Sprache oder Schrift auch verstand, und da schlichen sich gelegentlich Fehler ein. Und wenn man vom Hebräischen Wort für Tod (מוות) ausgeht und es mit dem Wort für Spuk (רוּחַ) vergleicht, nun, ein übermüdeter Schreiberling der vielleicht der Sprache nicht mächtig war konnte da schon einmal daneben hauen. Und dann eine Übersetzung ins Lateinische, oder Griechische, und schon kommt ein ganz anderer Begriff heraus.

Aber wenn von einem Verstorbenen Menschen etwas übrig bleibt, etwas was denkt, empfindet und Erinnerungen an das vorangegangene Leben behält, und mit dem man einen Jenseitskontakt aufstellen kann, dann ist der Begriff „Toter“ doch eigentlich nicht zutreffen, oder? Von Geistern mag ich auch nicht wirklich reden, da es in meinen Augen ein Oberbegriff ist der mehrere Arten von Phänomenen umfasst. Naja, egal, mangels besserer Worte spreche ich im Folgenden eben von „Seelen“…

Es ist jetzt fast sechs Wochen her da meine Mutter in meinem Arm starb. Ich denke die Trauerphase habe ich weitestgehend abgeschlossen. Natürlich gibt es immer noch Momente wo ich mich frage wo der Sinn hinter dem Ganzen ist: Warum verbringt man so viel Zeit seines Lebens mit Arbeit, Stress und Mühsal, und hat am Ende des Lebens so wenig davon? Gerade wo wir eigentlich in einem Paradies leben könnten: Maschinen erledigen die Arbeit für uns, und eigentlich sollten wir Zeit haben unsere Kultur, unser menschliches Miteinander zu verbessern, aber ironischerweise nutzen die Maschinen nur wenigen und der große Teil der Menschheit? Nun, der arbeitet um zu leben, obwohl es anders herum sein sollte. Man sollte Zeit haben das Leben zu genießen und die Arbeit zu verrichten die einen wirklich weiterbringt!

Und ja, ich wünschte ich könnte mit den Fingern schnippen und sie wäre wieder da, und ich wäre in der Lage ihr ein besonderes Leben zu bieten. Und wenn es nur für ein, oder zwei Jahre wäre. Aber ich weiß natürlich dass das nicht geht. Aber jetzt zum eigentlichen Thema dieses Artikels…

Ich habe schon oft gehört, von verschiedenen Stellen, dass ein Mensch der gestorben ist Zeit benötigt um sich mit der neuen Situation zurecht zu finden. Es zu beobachten war bisher für mich nicht wirklich möglich, gut, ich hätte auch dankend darauf verzichten können, aber da es nun einmal so kam – vor ca. drei Tagen hatte ich einen ersten Jenseitskontakt zu meiner Mutter.

Was ich bislang hier nicht an die große Glocke gehangen habe ist eine Form der Medialität die bei mir vorliegt. Ich höre gelegentlich Stimmen die mir Hinweise geben, oder auch direkte Warnungen aussprechen wenn es sein muss. Ich spüre auch wenn jemand Fremdes in meiner Nähe ist, oder anders ausgedrückt, wenn es spukt. Was ich weiß ist dass mich jemand begleitet, ich könnte sicherlich auch den Kontakt ausbauen, aber ich möchte mich nicht in die Situation bringen dass ich mir dauernd Schützenhilfe von der anderen Seite besorge. Wenn etwas ernstes anliegt, meldet er sich von sich aus, wenn es unwichtig ist, dann nicht. Und damit kann ich sehr gut leben.

Diese „Gabe“ habe ich seitdem ich denken kann. Als Kind dachte ich nicht darüber nach, es war eben einfach so. Und wie gesagt, ich spreche auch heute nicht gerne darüber, aber um zu erklären was mir „passierte“ ist es leider unumgänglich.

Die Wohnung, welche wir gemeinsam in den letzten zwei Jahren bewohnten, hatte an dem Abend eine ganz eigene Energie, oder von mir aus auch Atmosphäre die dazu beitrug dass ich Schwierigkeiten mit dem Einschlafen hatte. Ich befand mich in jenem Zustand zwischen Wachen und Träumen, in welchem man am ehesten auf Tripp gehen kann, wie ich es gerne nenne – oder eben astral wandert. Ich dachte eigentlich dass ich im am schlafen sei, fand es jedoch noch befremdlich dass ich dann ausgerechnet davon träumte mich in der Wohnung zu bewegen. Jedenfalls kam ich gerade aus der Küche und musste sehen dass das Wohnzimmer, in welchem meine Mutter schlief und das ich vor Kurzem erst renoviert hatte, nicht mehr so aussah, wie es jetzt aussieht, sondern dass sich ein vergangenes Bild überlagerte. Als dann plötzlich das Bett meiner Mutter auftauchte und sie in diesem Bett lag, erschrack ich zunächst ein wenig, aber dieser Schrecken war nur von kurzer Dauer, denn warum sollte ich auch Angst vor meiner Mutter haben?

Sie starb an den Folgen eines Lungenkrebses. Die Strahlentherapie, welche bei ihr angewandt wurde, verwandelte sie innerhalb dreier Wochen von einer noch aufrecht gehenden und intelligenten Frau in ein Wrack. Die Haare fielen ihr aus und ihre kongitiven Fähigkeiten wurden massiv beeinträchtigt: Zusammenhänge erkennen? Ging nicht mehr. Stricken, was sie Zeit ihres Lebens gerne gemacht hatte, klappte nicht mehr – dafür jedoch ein Mischmasch aus Halluzinationen und Visionen. Ich kann hierbei nicht sicher die Grenze zwischen diesen beiden Dingen ziehen, da sie eine Metastase am Sehnerv hatte, was sich natürlich auch darauf auswirkte. Selbst Laufen konnte sie danach nicht mehr, so dass sie bettlägrig war bis zu ihrem körperlichen Ende.

Ich erwähne dies weil ich sie anders in diesem Bett liegen sah. Die Haare waren definitiv voller als zum Zeitpunkt ihres körperlichen Todes, aber sie lag eben immer noch in ihrem Bett, sagte mir allerdings dass sie sich freue mich zu sehen, und dass es ihr langsam besser ginge. Mein Begleiter meldete sich da auch kurz auf seine Art zu Wort, und machte mir klar dass sie noch erschüttert sei, und ich ihr nicht sagen solle, was ihr widerfahren war. Sie braucht noch Zeit um sich anzupassen – und in dieser Phase wäre es ein Schock für sie, würde ich ihr offen sagen was los ist.

Ich habe mich daran gehalten, konnte sie jedoch nochmal in den Arm nehmen und ihr sagen dass ich mich freuen würde dass sie wieder zu Hause sei, und dass es jetzt weiter aufwärts mit ihr gehen würde. Ich denke den Teil mit dem übrigen Aufstieg – oder wie auch immer man es nennen will – der wird von der anderen Seite geregelt und begleitet.

Ich habe keine Ahnung wie lange es dauern wird bis sie sich vollständig akklimatisiert haben wird, denke aber dass ich dann schon einen Bescheid bekommen werde. Wenn es so weit ist möchte ich jedenfalls versuchen den Jenseitskontakt mit ihr auf anderem Wege aufzunehmen.

So traurig das Ganze ist, ich freue mich dennoch dass ich weiß das sie da in guten Händen, und die Trennung nicht endgültig ist!

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