Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Natürlich gibt es auch böse Geister – oder sind alle Lebenden gut?

— Ingo Jäckels
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Wenn geliebte Menschen sterben – Verstorbene und der Kontakt

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Der Kontakt zu Verstorbenen – warum man sich Zeit lassen sollte…

Kaum Etwas schneidet tiefer in das Leben ein, als der Verlust eines geliebten Menschen. Eltern, Kinder, Großeltern, Freunde – sie alle können plötzlich aus dem Leben scheiden, oder an den Folgen einer Krankheit sterben. Es ist dann auch nicht wirklich ein Trost wenn man von einem Leben nach dem Leben überzeugt ist, aber es hilft weiter, denn es bietet die Chance diesen geliebten Menschen doch noch um sich zu haben, oder vielleicht sogar noch einmal mit ihm sprechen zu können. Hier bedient man sich gerne eines Mediums, aber es gibt – leider – auch hier Menschen welche die Not und Trauer der Verbliebenen ausnutzen um schnelle Münze zu machen.

Und es gibt einige Dinge die man nach dem Tod eines Angehörigen beachten sollte, will man einen Kontakt zu diesen aufnehmen. Einerseits schützt einen dieses Wissen vor den oben genannten Betrügern, andererseits aber auch davor selber Fehler zu begehen, welche nachträglich noch Schaden anrichten können.

1. Die Zeit nach dem Tode – Anpassung

Es ist nicht so dass der Verstorbene von Engeln empfangen und durch ein goldenes Himmelstor geleitet wird. Das sind bildhafte und poetische Umschreibungen aus einer alten Zeit, in welcher man zum Einen nur schreiben durfte was der kirchlichen Obrigkeit gefiel, und zum anderen herrschte damals eine ganz andere Ausdrucksweise.

Mit dem goldenen Tor dürfte das Licht und der Tunnel gemeint gewesen sein und, soweit die Berichte von Nahtoderlebnissen und Vereinzeltes von der anderen Seite, sich deuten lassen, sind es eher vorausgegangen, geliebte Menschen und Freunde – die wir auch dort haben – welche uns empfangen werden. Und dieses Empfangen, dieses Willkommen heißen, das findet auf einer sehr tiefen und liebevollen Ebene statt. Eben ein Erleben welches einen paradiesischen Zustand vermittelt.

So schön diese Erfahrung auch sein mag, der Verstorbene muss sich dennoch zunächst an den neuen Zustand und die begleitenden Umstände gewöhnen. Auch muss er erst selber den Schock des Todes verarbeiten und sich an die neuen, für ihn durchaus materiell erscheinende, Umwelt und seine veränderten Möglichkeiten gewöhnen.

Das braucht natürlich auch seine Zeit. Ich würde sagen, abhängig davon wie spirituell ein Mensch während seiner Lebenszeit war (Nicht spirituell im Sinne dass man alles glaubt, sondern das Wesen, die Sensibilität und das Verhalten des Einzelnen betreffend) dauert dieser Prozess des Ankommens zwischen einigen Wochen und zwei bis drei Jahren.

In dieser Zeit sollte man keine Jenseitskontakte, oder Versuche die in diese Richtung gehen, starten! Einmal damit der Verstorbene sich anpassen kann, und zum anderen damit man nicht etwas ruft, was sich am Leid ergötzt. Und in einer akuten Trauerphase strahlt man für gewisse Kräfte wie ein Leuchtturm im Dunkeln. Begeht man dann den Fehler spirituelle, oder magische Arbeiten auszuführen – und jeder Jenseitskontakt ist eine solche Arbeit – ruft man damit etwas auf den Plan was schlicht böse ist.

Es scheint „Geister“ zu geben die es selbst nach Jahrzehnten nicht schaffen sich an die neue Situation zu gewöhnen, aber das sind ganz seltene Ausnahmen, und meist steckt da auch noch etwas Anderes hinter. Aber das will ich an dieser Stelle nicht erörtern da es zum einen den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, und zum Anderen hier nicht her passt. Was ich jedoch klarstellen will: Es sind eindeutig Ausnahmen und es sind NICHT die eigentlichen Seelen dieser Menschen!!

2. Niemals Geister einladen! Seancen & ähnliche Praktiken

Auch die Frage ob man jemanden einladen muss, wird gerne gestellt. Auch wenn wir heute magische Handlungen als Unsinnig abtun, weil wir gelernt haben dass es da ein paar Regelmäßigkeiten gibt, wirken diese Handlungen auf einer anderen Ebene und sind dort durchaus eine wirkungsvolle Realität. Vielleicht nicht so wie sich viele das vorstellen, aber sie haben ihre Auswirkungen. Und wer Geister einlädt, der vollzieht eine Ritualmagische Handlung: Die Beschwörung!

Nichts was liebt muss beschworen werden!

Liebe ist eine verbindende Kraft welche vieles übersteht. Ein Mensch braucht seine Mutter oder den langjährigen – aufrichtigen – Lebensgefährten einzuladen. Der wird so oder so anwesend sein und den Wunsch nach Kontakt spüren und erkennen. Und wenn er die Möglichkeit sieht, und auch weiß dass es für den Hinterbliebenen keine Gefahr darstellt, wird er sich auch darauf einlassen. Welchen Weg dann der Verstorbene wählt, ist wieder eine andere Sache, die abhängig ist von den Fähigkeiten beider: Des Lebenden wie des Verstorbenen.

Eine Einladung an die geistige Welt ist, wie gesagt, eine Beschwörung. Und man muss nur das Beschwören, was freiwillig nicht erscheinen würde. Und selbst wenn eine solche Beschwörung funktioniert, ist sie noch lange kein Garant dass es für den Beschwörenden selber auch gut ist. Und leider schützt auch hier Unwissenheit vor den Folgen nicht.

Auf diese Art ruft man sich sehr schnell und sehr leicht einen unangenehmen und teils auch schädigenden Spuk ins Leben. Wie oben erwähnt strahlt man als Trauernder etwas aus, was für negative Kräfte sehr verlockend ist. Diese Kräfte leben und zehren von der Angst und Verzweiflung der Betroffenen, und sie werden viel daran setzen dass diese negativen Empfindungen sich steigern werden.

Sie können sich aufführen wie dämonische Kräfte, und sie werden auch so wirken, aber es sind keine echten Dämonen. Und wer glaubt diese Kreaturen mit Hilfe schwarzmagischer Techniken steuern zu können, der wird irgendwann eine sehr böse Überraschung erleben, wobei er sich die Folgen dann selbst zu zurechnen hat. Allerdings betrifft dies tatsächlich nur jene, die gezielt etwas Böses herbeirufen. Trauernde werden in aller Regel nur belästigt und nach allen Regeln der Kunst emotional zerstört und zerrüttet.

Allerdings haben Menschen die unverschuldet in eine solche Falle geraten sind oftmals auch die Möglichkeit etwas gegen diese Art von Spuk zu unternehmen, auch wenn es mitunter schwierig ist und sehr viel persönliche Arbeit verlangt. Einen goldenen Königsweg, ein Rezept für Alles, kann ich hier leider nicht nennen, da man sich individuell um derartige Dinge kümmern muss.

3. Soll ich ein Medium nutzen, oder selber etwas versuchen?

Wer bei google „Jenseitskontakte“ eingibt, der wird schnell merken dass es sich dabei um ein lukratives Geschäft handelt. Bitte nicht falsch verstehen, ich achte die Arbeit echter Medien und bin auch der Meinung dass es völlig legitim ist dass diese davon leben können. Das Problem ist allerdings dass etwas was nach leichter Münze aussieht, gerne auch von Leuten missbraucht wird. Und gerade in diesem Bereich, wo man nur schwer etwas belegen kann, tummeln sich Scharlatane in Massen.

Ja, es ist skrupellos, es ist schmutzig und es ist zum Schreien, aber es gibt eben diese Menschen welche die Trauer und Verzweiflung anderer ausnutzen. Und es sind nicht gerade wenige.

Echte Medien erkennen Sie daran dass diese helfen wollen. Und in diesem Feld ist ein hoher Preis oftmals ein Indikator dafür dass es sich um einen Menschen handelt, der nicht ganz ehrlich zu Ihnen ist. Auf der anderen Seite steht natürlich das Problem dass es Ihnen auch etwas wert sein sollte. Wenn Sie mit der Haltung herangehen dass ein Medium das gefälligst zu tun habe, weil es ja die Gabe geschenkt bekam, dann wird Ihnen auch das beste Medium nicht helfen können, denn Sie sollten auch bereit sein diese Dinge wertzuschätzen.

Und Gabe hin oder her, auch ein Medium braucht was zu Essen, oder es wird irgendwann selber Gegenstand eines Jenseitskontaktes…

Naja. Es ist schwierig wirklich jemanden zu finden der es kann. Aber wenn der Wunsch von der anderen Seite ebenfalls besteht, und es partout keine anderen Wege gibt, wird sich etwas zeigen und eröffnen dass Sie an den Richtigen geraten. Eben an einen Menschen der Ihnen in Ihrer persönlichen Situation weiterhelfen wird.

Selbstverständlich können Sie auch den Weg über Ouijabretter, Gläserrücken, Tonbandstimmen, oder, oder, oder nehmen.

Ich sehe jetzt die Ersten die sich über das „böse“ Ouijabrett echauffieren werden: Nein. Das Ouijabrett ist ebensowenig böse wie das umgedrehte Glas auf dem Tisch. Es ist ein (!) Weg einen Jenseitskontakt aufzubauen. Und bei allen Formen des Jenseitskontaktes kann es zu unschönen Dingen kommen – IMMER abhängig von den Beweggründen, dem Verhalten und dem Wesen der Leute die sich damit befassen.

Es ist wie mit dem Computer – der macht nicht den Fehler, der Fehler sitzt an der Tastatur und öffnet leichtgläubig allen Mist den er geschickt bekommt! Und Leichtgläubigkeit schützt weder vor Computerviren, noch vor Geistern.

Ich habe hier auf der Seite einige Artikel die sich mit den Techniken befassen. Ich setze am Ende des Artikels noch die entsprechenden Links. Grundsätzlich jedoch: Haben Sie Angst, lassen Sie die Finger von der Sache! Und laden Sie bitte, bitte niemals ein. Liebe braucht keine Einladung, die ist einfach da …

Und wenn es nicht zu einem Kontakt kommt – vertrauen Sie einfach. Es wird gute Gründe haben die Sie berücksichtigen sollten, auch ohne sie im Konkreten zu kennen.

Artikel zum Thema Tonbandstimmen und EVP auf geisterwelt.net

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