Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Kommunikation geschieht niemals Zufällig!

— Ingo Jäckels

Magie als Hilfe gegen Spuk & Geister?

kann man Magie als erste Hilfe bei Spuk und Geistern einsetzen?

Künstlerische Darstellung eines magischen Kreises – kann man Magie als erste Hilfe bei Spuk und Geistern einsetzen??

Es gibt zwei Arten von Magie: Die eine hilft zu glauben dass man etwas unternimmt, die Andere, die wirkt. Die Grenze zwischen diesen beiden Arten von Magie ist verwaschen, da es – je nach Situation – auch schon helfen kann wenn man an die Wirkung einer Handlung glaubt. Die feine Unterscheidung ob es sich um schwarze, oder weiße Magie handelt, ist nicht so einfach!

Magie ist immer ein Versuch etwas, oder jemanden zu manipulieren, und ob diese Manipulation gut oder böse ist, zeigt sich erst durch die Folgen, die sie erzeugt. Grob sagt man was heilt ist gut, was schadet schlecht – aber was wenn ich einen wahnsinnigen Psychopathen heile, und dieser durch mich die Gelegenheit erhält dutzende Menschen abzuschlachten?

Du siehst, es ist nicht so einfach mit der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, wenn man handelt ohne die Folgen abzusehen. Aber es soll hier auch nicht darum gehen große Wunder zu bewirken, sondern um die Frage ob es sinnvoll ist sich mit magischen Hilfsmitteln gegen unerwünschten Spuk zu verteidigen?

Grundsätzlich würde ich sagen: Ja. Kann es sein!

Positive Geistererscheinungen braucht man nicht auffordern mit ihrem Tun aufzuhören. Sie erkennen meist wenn der Betroffene damit nicht umgehen kann, und lassen es bleiben. Negative Erscheinungen forcieren dann jedoch ihre Bemühungen, und es wird für den Betroffenen schlimmer, und hier ist Widerstand dann keine Frage mehr, sondern wird zur Pflicht.

Ich habe im Laufe der Zeit viel Unfug erlebt und gesehen – da wird teilweise „Wissen“ aus geheimen Zauberbüchern weitergegeben, die mit einer ISBN in nahezu jeder Buchhandlung zu bestellen sind, was dem logisch denkendem Menschen eigentlich sagen sollte wie „Geheim“ und gefährlich diese Schriften wirklich sind. Und ja, natürlich gibt es irgendwo in den Kellern des Vatikans vollständige Ausgaben … weiß auch jeder. War ja schließlich jeder schon da unten und hat Inventur gemacht …

Um solche Tipps sollte man daher nicht all zu viel geben. Ist ähnlich wie mit den Spukorten im Internet: Jeder redet drüber, jeder sagt wie schlimm es da ist, aber kaum jemand war jedoch tatsächlich vor Ort.

Bei den meisten Büchern zur Zauberei handelt es sich um Abschriften oder Variationen der im Achtzehnten Jahrhundert verstärkt auftauchenden Grimoires – schwarzmagische Handbücher die Dinge empfehlen, welche zumeist aus Bibelstücken stammen. Das war damals, kurz vor dem Aufkeimen der ersten spiritistischen und okkulten Gesellschaften, eine wahre Rebellion gegen die etablierte, und zu damaligen Zeitpunkt noch machtvolle Kirche. Ähnlich wie die Rockbands der Achtziger, die durch angeblich satanische Texte Eindruck machten.

Laut, aber nicht ernstzunehmen …

Ein Buch, welches genau weiß ich nicht mehr, ich glaube es war das Sechste und Siebte Buch Moses, empfiehlt beispielsweise zu Mitternacht drei „S“ über sämtliche Fenster und Türen zu schreiben.

Hiermit wird die Macht der drei Seraphime beschworen. Auch die ewig wiederholten Tetragrammaton, Adonai, Jehova etc. – alles Namen aus dem Griechischen und Hebräischem für Gott – sollen gegen Spukgestalten und Dämonen helfen. Dabei darf man sich dann jedoch auch gerne die Frage stellen wie sich Geister verhalten die nicht der jüdisch-christlichen Tradition entspringen? Zudem war es in früheren Zeiten, als Wohnungen vielleicht über ein Fenster und eine Türe verfügten, kein Problem dies Punkt Mitternacht zu tun, was heute jedoch anders aussieht …

Das Problem der Magie als Hilfsmittel im Falle eines wirklichen Spuks negativer Art: Wenn sie nicht wirkt, kann sie den Verursacher dazu animieren seine Anstrengungen zu erhöhen, und noch übler in Erscheinung zu treten! Es ist also ein Schwert mit zwei Schneiden, wobei die Eine immer auf den Anwender gerichtet ist!

Ich gebe zu, auch ich habe im Laufe der Zeit ein wenig mit magischen Mittelchen experimentiert, und was ich feststellte: Dinge die in unserer Welt physikalisch wirken, wirken auch in anderen Dimensionen. Vielleicht nicht auf die gleiche Art, aber eine Wirkung haben sie.

So haben sich Öl und Salz als hilfreich erwiesen…

Salz bildet eine Barriere. In den meisten magischen Schriften werden Schutzkreise erwähnt, aber es wird selten darauf eingegangen wie diese wirken. Salz beispielsweise reduziert Phänomene und man kann mit Hilfe von Salz eine Grenze ziehen. Wichtig ist dass die Linie die gezogen wird, geschlossen ist. Das heißt es darf kein Spalt dazwischen sein, und die einzelnen Kristalle müssen einander berühren.

Ich erreiche dies indem ich eine gesättigte Lösung erzeuge (Soviel Salz ins Wasser bis sich kein Salz mehr lösen kann) und damit einen Kreis ziehe, bzw. Türen und Fenster an deren Rahmen bestreiche. Ist das Wasser verdunstet, bleibt eine geschlossene Salzkruste zurück. Eine Schale mit Öl – ob nun mineralisch oder pflanzlich macht keinen Unterschied soweit ich weiß – unter dem Bett reduziert negative Einflüsse, und erleichtert den Schlaf.

Das sind Dinge die nichts kosten, die aber helfen können und deren Anwendung keine große Kunstfertigkeit verlangt … Salz kann, verbunden mit Feuchtigkeit, ein elektrischer Leiter sein, Öl isoliert in aller Regel und bildet ein Dielektrikum. Aber da gehe ich jetzt nicht näher drauf ein. Würde den Rahmen hier sprengen.

Von magischen Sprüchen würde ich dringend abraten. Meist ist das Gebrabbel sinnlos, und setzt sich aus Worten diverser Sprachen zusammen, welche die wenigsten verstehen können. Und etwas herunterzuzitieren was man nicht versteht, macht keinen Sinn. Zudem weiß man nicht: Beschwört oder bannt man gerade?

Magische Symbole sind wieder eine Welt für sich – zum einen gibt es Piktogramme, Symbole die einen erklärenden Charakter haben, zum anderen jedoch auch solche, die durch ihre Form, und dann auch wichtig die Art wie sie gezeichnet werden, wirken. Also auch nichts was man mal eben auf die Schnelle aus einem einzelnen Buch lernt.

Auch bei magischen Symbolen gilt daher: Wenn man nicht genau weiß was man da tut, kann man im Zweifelsfalle mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Kleines Fazit: Ja, Magie kann helfen gegen Spuk und Geistererscheinungen – WENN man weiß was man macht. Denn andererseits kann sie auch sehr viel Schaden anrichten und die Dinge verschlimmern.

Und aus genau diesem Grund würde ich von Magie eher abraten…

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