Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Manchmal frage ich mich wer mehr Angst hat: Der Geisterforscher, oder der Geist …

— Ingo Jäckels
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Ouijabrett & Gläserrücken – Die große Gefahr?

ouijabrett-hexenbrett

Ein Ouijabrett, oder auch Hexenbrett wie es zur Herstellung von Jenseitskontakten verwendet wird. Das Prinzip ist ähnlich dem des Gläserrückens

Ich hatte schon einmal unter Tagebuch einen kurzen Abriss über das Thema Ouijabrett und Gefahren geschrieben, möchte mich der Thematik hier aber etwas näher widmen. Genauer gesagt den Gefahren die den Umgang mit dem Hexenbrett, Praktiken wie dem Gläserrücken und Jenseitskontakten allgemein, begleiten, da in diesem Feld doch eine weit verbreitete, und von Hollywood und mittlerweile auch Youtube bestärkte Unsicherheit besteht.

Eines sollte jedem klar sein der nach Jenseitskontakten strebt – egal welche Methode er verwendet: Es ist kein Spiel. Man sollte nicht einfach aus Spaß, Jux und Dollerei den Kontakt mit dem Jenseits suchen. Wenn aufrichtiges Interesse besteht, man sich selbst auch weiter entwickeln und charakterlich wachsen will, dann ist es vollkommen legitim, aber wer nur für den Gruselspaß am Wochenende, oder im Sinne einer Partyattraktion sorgen möchte, der sollte es besser lassen.

Mit dem Ouijabrett und Gläserrücken im Internet ist es wie mit Spukhäusern – viele kennen irgendwo ein abgelegenes Häuschen, welches vielleicht schon seit Jahren leer steht, und sind sich sicher: Das ist ein Spukhaus. Man erwähnt es und es kommen immer weitere Details hinzu. Der nächste will dann ein flackerndes Licht gesehen, wieder einer stampfende Schritte gehört, und ein Weiterer dann eine dunkle Gestalt in einem Türrahmen erblickt haben. Schaut man sich dann die Profile der Zeugen an, sind diese meist über das ganze Bundesgebiet verteilt, und die Lage des vermeintlichen Spukhauses selber nur schwer zu ermitteln. Untersucht man dann vor Ort, stellt sich oftmals heraus dass es kein Spukhaus, sondern einfach nur ein Ort trauriger Erinnerungen ist.

Auf Ouijabretter und Gläserücken bezogen bedeutet dies: Ja, man hat davon gehört, man hat bei irgendwem gelesen dass da Dämonen auftauchten, böse Geister ihr Unwesen trieben und die Beteiligten entweder auf grauenvolle Art starben, oder aber wirklich üble Sachen erlebten. Diese den modernen Legenden zu zuschreibenden Äußerungen zerfallen meist dann in Bruchstücke, wenn man nach Details fragt: Wann starb Derjenige, was genau ist eigentlich passiert und wer kann es bezeugen? Aber Fakten sind ja meist langweilig – und das Prinzip der stillen Post funktioniert, gerade bei modernen Legenden, wunderbar: Jeder Zweite steuert ein weiteres, erschreckendes Detail dazu: Fiel anfangs noch die Planchette oder ein Glas vom Tisch, so starben nach der zehnten Wiederholung die Teilnehmer auf grauenvolle Art und wurden mit schreckverzerrtem Gesicht aufgefunden.

Ist Gläserrücken, oder das Ouijabrett denn nun ungefährlich?

Nein. Jede Art des Jenseitskontaktes, das schließt auch Tonbandstimmen mit ein, beinhaltet auch Gefahren! Allerdings kann man diese Gefahren relativ leicht ausklammern, wenn man sich – wie oben erwähnt – an ein paar Grundregeln hält. Die erste Regel, zu welcher ich raten würde: Glaubt nicht alles!

Regel 1 – Glaube nicht alles!

Ein wirklich guter Kontakt wird nichts verlangen, oder sagen was Angst macht, oder den Fragenden in Schwierigkeiten bringen wird. Auch wird er nichts verlangen was in irgendeiner Form schwarzmagischer Natur ist, oder an die Grenze zum Wahnsinn stößt.

In einem Fall der mir persönlich bekannt ist, gab es eine junge Frau welche von einem schlechten, oder negativen, Kontakt angewiesen wurde sich nackt in einen Keller zu begeben, und dort fragwürdige Dinge zu unternehmen um eine drohende Gefahr abzuwenden. Die Nachbarn bekamen das Verhalten mit, riefen den Notarzt und dieser verbrachte besagte Dame in eine geschlossene Anstalt. Das Ende vom Lied war dass sie schwere Psychopharmaka bekam und über ein Jahr hinweg massiv abbaute, was letztlich in einem Selbstmord endete.

Hier kann man zwar sagen dass da böse Geister die Ursache waren, aber die Entscheidung auf diese zu hören und deren Rat zu befolgen, lag auf Seiten der jungen Frau. So bedauerlich es auch ist, aber sie hätte es vermeiden können, hätte sie den Kontakt abgebrochen und nicht auf diese Person gehört. Ein direktes Wirken eines Geistwesens war jedenfalls nicht erkennbar.

Wie gesagt, ein wirklich guter Kontakt wird niemals etwas verlangen was einen Fragenden in Gefahr bringen wird. Werden solche Forderungen, oder Anleitungen gestellt, ist der Kontakt in jedem Fall abzubrechen!

Regel 2 – Niemals einladen!

Auch wenn dies eher aus der magischen Tradition hervorgeht: Ladet niemals einen Geist ein!

Freunde braucht man nicht einladen, sie begleiten einen Menschen auch so, einfach aus Sympathie und Freundschaft heraus. Eine Einladung braucht nur jemand der Schlechtes im Schilde führt. Viele die Jenseitskontakte anstreben begehen den Fehler und artikulieren eine Einladung in Form von „Ich rufe XXX“ – wer auf Nummer sicher gehen will, der formuliert eine Frage: „Ist XXX anwesend und kann er/sie sich äußern?“. Nur als Beispiel. Im Falle des Falles kann man noch fragen ob jemand bereit wäre zu vermitteln.

Hierdurch wird kein negatives Wesen eingeladen, sondern nur nach einer Anwesenheit gefragt. Persönlich gehe ich so weit zu behaupten dass die Form „Ich rufe …“ bereits eine Beschwörung darstellt und somit in den schwarzmagischen Bereich abdriftet.

Regel 3 – Kontakt abbrechen!

Merkt man dass ein Kontakt negativ ist, und zum Ziel hat den Fragenden hinters Licht zu führen, oder gar in Gefahr zu bringen, sollte man den Kontakt sofort abbrechen. Ein beenden der Tätigkeit und ein Fortschicken des entsprechenden Kontaktes ist hier angesagt. Man kann dies in Form von abwehrenden Ritualen oder Gebeten machen, aber auch mit Bestimmtheit sagen dass das entsprechende Wesen nicht willkommen ist und sofort zu verschwinden hat.

Persönlich halte ich es in einem solchem Fall auch für angemessen den Versuch zeitlich zu verschieben und das Oujiabrett, oder womit man auch sonst arbeitet, wegzupacken bis man sich wieder sicher und wohl fühlt.

Regel 4 – Begrüßen und Verabschieden!

Freundlichkeit ist Trumpf – auch nach dem Leben noch! Geister, oder besser gesagt, Seelen Verstorbener sollte man mit Freundlichkeit und Respekt begegnen. Wie beim lebenden Menschen, vielleicht sogar noch etwas stärker, gilt hier: Wie man in den Wald ruft so schallt es heraus!

Man kann einleitend ein Gebet sprechen und die eigenen Freunde, Gott oder die Engel um Hilfe und gute Kontakte bitten. Auch eine vorbereitende Reinigung mit Salz in Form eines Bades, etwas Räuchern von Weihrauch oder weißem Salbei, dürfte nicht schaden. Abraten würde ich von komplexen Ritualen deren Sinn man nicht kennt, oder in denen verlangt wird irgendwas zu beschwören. Wie gesagt, Freunde begleiten euch auch so – ohne dass man irgendwelchen magischen Schnickschnack braucht.

Ist man mit der Arbeit fertig bedankt man sich – im Falle eines guten Kontaktes – und wünscht Demjenigen alles gute und macht klar dass man das Gespräch beenden möchte.

Weggeschickt am Ende eines Kontaktes, habe ich selbst noch niemanden, war aber auch bisher nicht nötig. Ich bin ja froh wenn ein sauberer Kontakt da ist und sich etwas wie eine Freundschaft entwickelt. Man kann die Arbeit mit einem Gebet und der Bitte um Schutz abschließen.

Wer will kann natürlich auch alles wegschicken wenn er sich damit sicherer fühlt, aber wie gesagt, persönlich mache ich es nicht.

Jenseitskontakte allgemein – egal ob Ouijabrett, Tonbandstimme oder sonstige Techniken

Bislang bin ich mit diesen Regeln gut gefahren und hatte eigentlich noch nie ernstzunehmende Probleme damit gehabt. Was man eben beachten sollte: Man darf einfach keine Angst haben!

Angst ist etwas Negatives und zieht entsprechende Kräfte an. Weswegen ich auch dringend von derartigen Versuchen im Rahmen von Partygags abrate. Es mag sein dass man sich dabei so schön gruselt, dass es eine „tolle“ Atmosphäre schafft, aber es ist leider auch so dass es immer etwas anzieht – und hier gilt dann tatsächlich das Gleich und Gleich sich anziehen, auch wenn dieses schöne Gruselgefühl eigentlich nur für kurz gelten sollte!

Und man sollte ganz genau hinsehen mit wem man arbeitet – und damit beziehe ich mich auf die Lebenden!

Spaßvögel die unentwegt kichern, die dumme Fragen stellen oder merklich am Ouijabrett manipulieren, sollte man von diesen Dingen ausklammern. So lustig sie auch zu sein meinen, sie sind gefährlich! Ich möchte ihnen diesen Leuten nicht einmal Bosheit unterstellen, will aber an den Satz erinnern nach welchem Unwissenheit vor Strafe nicht schützt.

Der Jenseitskontakt – ganz gleich auf welche Art er erfolgt – ist niemals ein Spiel und sollte auch niemals zur Unterhalten herangezogen werden. Wird dies nicht beachtet, dann sind Probleme quasi vorprogrammiert…

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