Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Die Taten mancher Lebender erschrecken mich oft mehr als der Spuk der Toten …

— Ingo Jäckels
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Geister in den Medien

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Gute Dokumentationen oder Serien zu paranormalen Themen sind leider rar gesät. Die Schwierigkeit dabei liegt in der Natur der Sache. Paranormale Erscheinungen lassen sich nicht an einem Datum, oder einem Ort festmachen. Man erlebt sie oftmals zufällig, und kann daher nicht sagen wann, wo oder wie diese auftreten werden. Daher ist man immer auf die Berichte anderer, oder eigener Eindrücke angewiesen. Sie dokumentieren und damit für Andere festhalten? Schwierig…

Gerade bei Serienformaten sehe ich das Problem dass diese mehr Spukphänomene aufrollen müssen, als vorhanden sind. Einmal pro Woche muss irgendwie ein Monster aus dem Hut gezaubert werden, und dies am Bestem immer etwas erschreckender als in der vorangegangenen Woche, um keine Zuschauerzahlen zu verlieren. Das dabei irgendwann die Wahrheit auf der Strecke bleibt, sollte jedem klar sein.

Dennoch möchte ich versuchen einige interessante Dokus zu benennen, und meine persönlichen Eindrücke dazu zu schildern…

Von Sehern und Propheten – Endzeitstimmung?

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Was Seher und Propheten über unsere Zeit aussagen – Ist es sinnvoll sich jetzt mit dem Thema zu befassen, oder sollte man weiter die Augen schließen?

Thematisch passt dieses Thema auf den ersten Blick vielleicht nicht zur Geisterwelt, andererseits? Medialität ist hier ja durchaus bereits thematisiert worden, und zur Medialität gehört auch die Hellsicht, bzw. die Präkognition, welche ja auch – wie manche meinen – zum Teil durch die geistige Welt beeinflusst wird.

Es geht mir in diesem Artikel um die Prophezeiungen und Sichtungen der Seher Europas. Bedauerlicherweise ist die größte Person, aus diesem Kreis, Nostradamus, welcher durch politische Umstände dazu gezwungen war seine Visionen in Rätsel und Verse zu verpacken. Das es aber unzählige andere Seher gab und gibt, deren Aussagen recht Deckungsgleich sind, wird immer noch unter den Teppich gekehrt.

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Verflucht – Geister-Doku

doku-geister-verfluchtMit urig wirkenden Special Effects, welche an die frühen Neunziger erinnern, und nicht besonders schlechten Laiendarstellern wird pro Folge eine „Begebenheit“ nachgespielt, welche den Kontakt völlig normaler US-Amerikaner, mit dem Übersinnlichen zum Inhalt haben.

Der starke Hang zur Religiosität lässt vermuten dass dabei auch vielen urban Legends nachgegangen wurde. Insbesondere dann wenn Priester, Weihungen und Exorzismen angewandt werden, und die Probleme rund um alte indianische Grabstätten und Schauplätzen schrecklicher Ereignisse, oder dämonische Besessenheit  zu lösen scheinen.

Ein netter Zeitvertreib, aber ich würde die Sendung nicht für zu ernst nehmen …

Serie: Die Geister-Detektive

doku-geister-geisterdetektiveDrei nette Jungs auf Geisterjagd – Zak Bagans, Nick Groff und Aaron Godwin verfolgen in der Serie „Die Geister-Detektive“ Spuren von Mythen und Legenden, und stoßen dabei immer wieder auf interessante Dinge. Was mir an der Serie gefällt: Die drei gehen anders an die Dinge heran, manchmal auf eine etwas unverschämte Art, jedoch ohne dabei wirklich boshaft zu werden.

Als ich die Serie das erste Mal sah, dachte ich es sei wieder ein Abklatsch der diversen Ghosthunting-Formate, aber ich finde auf ihre Art bringen die Drei frischen Wind in dieses Genre…

Natürlich werden auch hier wieder einmal die bekannten, und schon zu genüge gesehenen Spukorte in Amerika abgeklappert …

Buchtipp: Beweise für Phantomanhalter??

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Buch: Beweise – Phantomtramper

Überall in der Welt kennt man das Phänomen: Autofahrer nehmen Anhalter mit, die auf dem Weg zum Zielort dann plötzlich wie ein Geist verschwinden. Was hat es mit den Phantomtrampern auf sich? Gibt es sie wirklich? Was haben sie mit Parapsychologie zu tun? Welche historischen Hintergründe gibt es?

Michael Goss, ein renommierter Autor auf dem Gebiet des Übernatürlichen, gibt Antworten auf diese Fragen. In seinem Buch trägt er viele Fälle zusammen und liefert eine verblüffende Erklärung des Rätsels.

ISBN: 3-426-03783-1
Verlag: Knaur
Erschienen: 1992

Schatten der Vergangenheit

doku-geister-schatten-vergangenheitIn Schatten der Vergangenheit führt das Medium Kim Russo Prominente aus dem amerikanischen TV- und Filmbuissnes zurück an die Orte, an welchen diese übersinnliche Phänomene beobachtet haben wollen. Ich will nicht ausschließen dass dem tatsächlich so war, kann aber natürlich die Hand dafür nicht ins Feuer legen, bin aber geneigt den Protagonisten zu glauben.

Was die Hauptakteurin dieser Serie betrifft, weiß ich nicht was ich von ihr halten soll. Ich denke es ist scriptet Reality – also eine gespielte Realität, was an sich nicht schlimm ist. Ob, und in wie weit Kim Russo wirklich ein Medium ist, kann ich daher nicht sagen, aber wenn ich auf meinen Bauch höre, dann glaube ich nicht alles, was dort gezeigt wird.

Dennoch, für ein wenig Kurzweil sicherlich empfehlenswert, auch wenn mir persönlich das Ganze einen zu religiösen Anstrich hat …

Doku-Reihe: Übersinnliche Phänomene

doku-geister-uebersinnliche-phaenomeneIn der Serie Übersinnliche Phänomene – die im Original „My Ghost Storie“ heißt – werden, je Folge, vier bis sechs Berichte von Personen gezeigt, welche Kontakt mit Geistern oder Spukgestalten hatten, und diese teilweise auch durch Fotos, Videos und Audioaufnahmen belegen. Insgesamt macht die Reihe einen guten Eindruck, aber es ist zu bemerken dass die ersten Folgen eher von positiven Erlebnissen berichteten, während die späteren Folgen auf das typische Gruselklischee abzielen: Spuk = böse Geister und möglichst dämonisch.

Die Serie, welche angenehm zu sehen ist und die keine Langeweile aufkommen lässt, leidet damit unter den üblichen Marktbedingungen. Grusel kommt vor freundlichen oder neutralen Geistern! Immerhin geht der Serie der Charakter einer Verkaufssendung verloren, da hier nicht irgendwelche unsinnigen Geräte angepriesen werden, sondern verschiedene Typen von Geisterforschern mit unterschiedlichen Herangehensweisen zu Worte kommen.

Für den Interessierten der einen Einblick sucht, ist die Sendung zu empfehlen…

Ghosthunters – TAPS, die Serie

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Ghost Hunters – TAPS, die erste Serie die mir in diesem Bereich begegnete …

TAPS, oder hier besser bekannt als Ghosthunters und Ghosthunters International – das war eigentlich die erste Serie über Geisterjäger, die mir begegnete. Nun sehe ich nicht sehr oft fern, und bin alles andere als auf einem aktuellem Stand, aber das ändert nichts an den Inhalten der Sendungen.

Bei TAPS gefiel es mir, in den ersten Folgen, dass sie auch bereit waren einfach mal nichts zu entdecken. Jeder der sich ernsthaft mit der Thematik befasst, kennt das Spiel: Man wartet Stunde um Stunde, und am Ende geschah rein gar nichts. Das kann man als Enttäuschung betrachten, oder als Lektion das eben nicht jeder als Spukort verschriene Ort wirklich davon betroffen ist.

Was mir an der Serie jedoch unangenehm aufstößt ist der, mit wachsender Bekanntheit verbundene Charakter der Serie. Nach und nach werden die Geister quasi herbeigezaubert und die Sendung erinnert mich, mit immer neuen Spielzeugen, eher an eine Verkaufsshow, denn an wirkliches Erforschen des Paranormalen oder Übersinnlichen. Und richtig, der geneigte „Geisterjäger“ kann die immer neuen Gadgets auch Online zu ziemlich überzogenen Preisen erwerben – wobei die Frage gestellt werden darf: Macht es Sinn so viel Material herumzuschleppen, nur weil Ghosthunters darauf steht, oder ist es nicht einfach nur der Wunsch möglichst professionell zu wirken, und dadurch zu verbergen dass man im Grunde keine Ahnung hat?

Dann die Verhaltensweisen der Ermittler – diese gehen teilweise gar nicht. In manchen Sendungen wird gekreischt und gewimmert als wären es Bloody-Mary Spiele irgendwelcher Teenager, aber nicht der Versuch erwachsener Menschen etwas zu ergründen. Wäre ich da Geist, würde ich mich sicherlich verstecken. Also eher kontraproduktiv.

Nun gut, solche Sendungen leben von Product-Placements und auf Dauer eben von Schockeffekten, da diese leider von der breiten Masse gewünscht werden, aber ich finde es bedauerlich dass auch hier die Wirtschaft wieder einmal mehr das Diktat hält. Denn die Idee war gut…