Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden, Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn; Wenn wir uns drüben wiederfinden, So sollst du mir das gleiche tun.

— J. W. Goethe
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Geisterjagd und der Vorwurf der Pseudowissenschaft

geisterjagd-absurd-handyapps

Apps für die Geisterjagd – unbrauchbarer Unfug…

Viele Menschen, die in Folge der diversen Sendeformate im TV zur „Geisterjagd“ gekommen sind, nehmen die dort gezeigten Vorgehensweisen leider als Grundlage, auch wenn diese oftmals fehlerbehaftet sind und man eigentlich gar nicht genau weiß welche Geräte man verwendet, und wozu sie dienen – bzw. wie sie funktionieren.

Das ist kein Vorwurf!

Jeder fängt irgendwann an und ist froh wenn er eine Grundlage hat, auf die er zurückgreifen kann, aber jeder der einsteigen möchte, sollte sich auch vor Augen führen dass vieles – was als zwingend notwendig behandelt wird – im Grunde gar nicht notwendig ist, und man oftmals mit dem teuer erkauften Produkt – welches ja auch von den Profis im TV genutzt wird – im Grunde nur verschaukelt wurde, und ein Stück „teurer“ Technik in Händen hält, welches man sich entweder günstig selbst hätte anfertigen können, oder dass den Käufer lediglich narrt und keine Ergebnisse, sondern gut gestalteten Betrug liefert.

Es wird von vielen Geisterjägern kritisiert dass ihre Arbeit von der Wissenschaft nicht ernst genommen würde. Was aber, wenn man sich manches Vorgehen genau und nüchtern betrachtet, nicht weiter verwundert.

Messgeräte – Leute kauft Messgeräte!

Wenn EMF Messgeräte massiv genutzt werden, und gleichzeitig Sprechfunk, W-LAN sowie teilweise ein weiterer Technikberg, der auf der Verwendung von Funktechnik, oder dem Einsatz starker elektromagnetischer Bauteile beruht, eingesetzt wird, dann wird der Ausschlag oder der Anstieg eines EMF Wertes sehr schnell natürlich erklärbar. Und wenn dann der Geisterjäger darauf beruht dass das Anzeigen eines EMF Feldes auf die Aktivität von Geistern beruht, dann kann man dies wissenschaftlich einfach nicht für voll nehmen.

Man sollte sich als Erforscher des Paranormalen daher nicht auf die Sendungen verlassen welche wöchentlich einen Geist aus der Büchse zaubern und dabei vorgeben wissenschaftlich zu arbeiten, sondern sich stets vor Augen führen dass es in einem Forschungsfeld, in welchem die reguläre Wissenschaft gar nicht forschen kann, auch keine wirklichen Experten gibt! Und wenn die Darsteller in den Sendungen sagen dass sie wissenschaftlich vorgehen, oder auf wissenschaftlichen Grundlagen arbeiten, dann ist dies vielleicht – im besten Falle – eine aus Unwissen getätigte Aussage.

Da arbeiten keine Wissenschaftler, keine Menschen die lange studierten um die Funktionen und Hintergründe der genutzten Werkzeuge zu verstehen, sondern normale Menschen mit Werkzeugen die sie teils nicht beherrschen, und die oftmals nicht wissen was sie da eigentlich messen. Es sind Leute die haben sich irgendein Messwerkzeug XY gekauft, weil es sein könnte dass da was mit „bewiesen“ werden kann, es aber nicht wissen. Man nutzt das Messgerät, weil es im Alltag selten benutzt wird, und somit an sich etwas Besonderes darstellt und man glaubt etwas Besonderes in den Händen zu halten.

Trifeld EM Natural Meter, K II EMF Meter, Gaussmaster EMF, und, und, und – letzten Endes messen diese Geräte alle im gleichen Bereich! Also ist es egal wie das Ding heißt, es ist die gleiche Technik in unterschiedlichen Gewändern und mit verschiedenen Anzeigen.

Im Übrigen werden solche Sendungen durch Produktplatzierungen finanziert. Und hier sollte man klar festhalten dass einige Sender auch eigene Produkte auf den Markt werfen. Und wenn sich ein Mensch davon überzeugen lässt dass die hundertste Variante einer Stimmdatenbank Geisterstimmen wiedergibt, oder dass auch das zehnte EMF-basierende Messgerät zwingend notwendig ist, dann verkauft der Sender diese auch. Und zwar zu teils horrenden Preisen!

Beispiel Ghostbox und Co.!

Hier wird auf die seit Friedrich Jürgenson bekannte Methode der Radioeinspielung in abgeänderter Form zurückgegriffen. Stellte Jürgenson noch einen leeren Sender mit atmosphärischem Rauschen ein, so gehen diese Ghostboxen – die eigentlich nur modifizierte Radios sind – den Sendersuchlauf durch und erzeugen ein weißes Rauschen, welches die Erzeugung von EVPs, bzw. Tonbandstimmen, erleichtern soll. Stolperstein an der Sache: Teils lassen die Geräte sich nicht so einstellen, dass Wortfetzen vermieden werden. D.h. man hat im Endeffekt keine Geisterstimme, sondern ein Bruchstück eines Radiosenders! Alternativ hierzu könnte man auf Rauschgeneratoren zurückgreifen die tatsächlich weißes Rauschen erzeugen, und die keine Zufällig aufgenommen Radiostimmen beinhalten.

Stimmdatenbanken, wie die Ovilus Box – die mal eben für 300 Euro über den Ladentisch geht, und die es auch als Handyapp (dazu unten mehr) gibt, sind ein Paradebeispiel für solchen Nepp. Hier werden per Zufallsprinzip Wortfetzen und Buchstaben aneinandergereiht und als verzerrte, roboterhafte Stimme wiedergegeben. Wie soll ein Geist, wenn er mit den Lebenden kommunizieren will, auch wissen wie die Programmierung in dem Gerät aussieht, und über welchen Sensor wird es überhaupt kontaktiert? Es wird verwendet, aber wer kann schon sagen auf welche Art diese Dinger funktionieren, welche Technik dahinter steht? Und deswegen kann man diese Geräte nicht ernsthaft als Werkzeug zur Analyse in Betracht ziehen. Aber man sah es ja im TV, bei den „Profis“ …

Bevor man sich ein Mess- oder Aufnahmegerät, zulegt sollte man sich daher darüber informieren was man damit messen und aufzeichnen kann, wie man damit umgeht, welche Grundwerte normal sind, welche Fehlerquellen existieren und was ein Ergebnis eigentlich aussagt. Insbesondere im Bezug auf die ganzen periphären Gerätschaften, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Was nutzt ein solches Gerät, wenn man nicht weiß wie es funktioniert, und auf welchen Grundlagen es arbeitet? Man bekommt quasi ein Ergebnis, weiß aber nicht was es aussagt. Und das ist letztlich ein unbrauchbares Ergebnis.

Diese simplen Basics sind oftmals aber nicht gegeben, und da wird es eben schwer die – ehrlich gemeinte, aber eben falsch praktizierte – Forschung wissenschaftlich anzuerkennen. Das der aufrichtige Freizeitforscher sich darüber echauffiert, ist aber auf der anderen Seite ebenfalls verständlich: Investiert dieser doch viel Zeit, Glauben und Hoffnung – vom Geld ganz zu schweigen – in sein Hobby und wird letztlich doch nicht ernst genommen…

Extremfall: Handy-Apps und Geisterjagd

Besonders skurrile Formen nimmt eine Geisterjagd an, wenn Handyapps zum Einsatz kommen. Was gibt es da nicht alles an „Ghosthunting Tools“?

EMF Detektoren fürs Handy, Geister-Radare in den buntesten Formen, IR und Wärmebildkamera Apps, EVP Maker, Witchboards, und, und, und … Wer sich auf solche Dinge verlässt, denn kann man gar nicht für voll nehmen!

Weder ein Smartphone, noch ein Tablett haben eingebaute Sensoren um überhaupt eine EMF Messung vorzunehmen, und keine Handycam KANN eine thermografische Aufnahme erstellen, oder verfügt über einen Filter der Geister sichtbar macht.

Auch die diversen Geisterradare können gar nicht funktionieren! Welche Sensoren sollen Geister aufspüren? Die Beschleunigungssensoren? Der Touchscreen? Das GPS? Der Neigungsmesser oder das Mikrofon? Eventuell die Kamera??

Was die Ghostboxen auf mobilen Geräten angeht, ich finde es immer wieder lustig wenn diese Dinger einen Sendersuchlauf simulieren. Die meisten Handys und Tabletts haben kein eingebautes Radio – wäre ja auch unsinnig wenn man die meisten Sender digital und über W-LAN empfangen kann. Das fällt insbesondere dann auf wenn diese White Noise Generatoren lustig zwischen den gespeicherten Sendefetzen amerikanischer Radiostationen mit den Störgeräuschen analoger Funksignale switchen.

Und das in Europa!

Das einzig Sinnvolle, was ein Handy oder Tablett zur Geisterjagd anbietet, ist ein Mikrofon um EVPs, oder Tonbandstimmen, aufzunehmen. Alles Andere kann auf Grund seiner technischen Beschaffenheit lediglich als Spielzeug durchgehen, aber keine brauchbaren Ergebnisse liefern.

Hier sollte sich daher jeder der ernsthaft an der Erforschung des Paranormalen interessiert ist zunächst mit seinem Mobilgerät auseinander setzen, bevor er Geld in irgendwelche Programme steckt, die ihn neppen … das Einzige was positiv sein mag, für die Programmierer dieser Spielsachen: Durch die eingeblendete Werbung verdienen die Leute etwas. Aber wer sich ernsthaft mit Geisterjagd befasst, und dann diese Dinger als „Belege“ präsentiert, der verliert sehr schnell seine Glaubwürdigkeit …

3 Antworten auf Geisterjagd und der Vorwurf der Pseudowissenschaft

  • Alles schön und gut, doch wie können Sie sich die Antworten erklären, die gezielte Fragen beinhalten?

    Das können wohl keine zufällige Radiostimmen sein, denn wenn man gezielte Fragen stellt, wie z.B. das heutige Datum, oder die Wiedergabe seines eigenen Namens, dann zeugt das wohl von realistischen Bedingungen.

    ( Siehe z.B. „Para Ink“, oder „Geisterakten“ auf Youtube )

    Tja, auch wenn man es nicht wahrhaben möchte, weil es einen wohlmöglich ängstigt, es gibt paranormale Dinge die nicht erklärbar sind.

     

    • Das behaupte ich auch gar nicht – es gibt hier mehrere Artikel die sich auf EVPs beziehen, und ich weiß dass es dieses Phänomen gibt, und dass dort eine Intelligenz hintersteht. Und ja, ich bin sogar selber jemand der sagt dass es sich dabei um Kontakte mit Verstorbenen handelt. Aber das Risiko einer Täuschung aufzuliegen, ist bei den hier behandelten Geräten einfach zu groß.

      Es geht in diesem Artikel auch hauptsächlich darum wie interessierten Forschern das Geld aus der Tasche geleiert wird. Nicht um das Erzeugen, bzw. aufnehmen von Tonbandstimmen per se… 😉

  • Ich habe irgendwie Zweifel, dass jemand so dumm sein kann Ausschläge wärend der Nutzung eines Walkie-Talkie nicht mit dieser Nutzung in Verbindung zu bringen.
    Hat überhaupt schon mal jemand ausprobiert was dann passiert?
    Walkie-Talkies nutzen 27Mhz, PMR-Funk 446Mhz.

    Falls also ein EMF-Meter, oder üblicherweise EMF-Meter diese Frequenzen nicht detektieren könnten, wäre es nur ein Mythos dass so etwas geschieht…
    Das K2-Meter scheint nicht mal annähernd solch hohe Frequenzen detektieren zu können.
    Evtl. 50-20.000Hz (behauptet der Randi). Also maximal 20Khz.
    Demnach sollte es doch keinerlei Reaktion auf CB-Funk (27Mhz) oder PMR (446Mhz) zeigen.
    Außer diese „senden“ noch irgendwas nebenbei mit.
    Aber das sind ja keine Elektromotoren etc., und „dreckigen“ Funk, besonders so weit runter, das haben zugelassene Geräte wohl nicht.
    Aber es ist ja ganz einfach, vorher testen, ob die Geräte irgendeinen Einfluss haben.

    Mir scheint, die Kritiker, egal ob „Ablehner“ oder „Believer“ haben das nie selbst getestet.
    Ideal wäre wenn man einen sehr schnellen Scan
    Z.B. ein dvb-t-Stick mit rtl2832u-Chip.
    Damit kann man einen einfachen „SDR“-Empfänger betreiben.
    Ich kann den sogar ans Smartphone anschließen.
    Und Live das Spektrum dass er scannt beobachten.
    Um so schneller so ein Teil scannen kann (das hat weniger mit dem Audio-Radioscan der alten „Ghostboxen“ zu tun!), um so besser.
    Um so schneller der scannt, um so schneller wird jede Frequenz aktualisiert.
    Hier ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=HjEs80fIgho
    Man würde sofort sehen in welchen Frequenzen oder Freuquenzbereich(en) Aktivität existiert.

    Der USB-Stick mit rtl2832u-Chip kostete vor Jahren schon nur 8 Euro portofrei, und Ich glaube bis knapp unter 2Ghz ist das Maximum.
    Evtl. gibt es ja noch besseres mittlerweile dass man zweckentfremdet (das war/ist ja ein DVB-T-Stick) einsetzen könnte.
    Interessant wäre doch, wenn mal jemand an einem geeigneten Ort („Hot-Spot“, starker Spuk) nicht nur Ausschläge detektieren würde, sondern auch das Spektrum messen könnte.
    Man durch genug Messungen an dem Ort, und anderen Orten Erfahrungswerte sammelt, die ermöglichen eine Einschätzung über den Frequenzbereich abzugeben.

    Wenn etwas auf einem „Tonband“ landet, könnte man natürlich annehmen es wäre im hörbaren Bereich (auch wenn es nur über EMF eingeht, also unhörbar, müsste es doch in dem Frequenzbereich sein, oder nicht?). Also evtl. 20-20.000Hz. Wenn man statt eines Mikrofon eine „Telehone Pick-up Coil“ anschließen würde, kann man auch ausschließen, dass Schallwellen auf dem „Tonband“ aufgezeichnet werden. Findet man bei Ebay mit dem Begriff. Falls jemand z.B. 10 Stück bestellen will, Ich würde ein, zwei, evtl. drei abnehmen. Einer ist auch nicht teuer, aber doch verglichen mit zehn schon mehr…

    Diese 20-20.000Hz des menschlichen Hören würden ja ziemlich gut zum K2-Bereich passen, wenn der stimmt.
    Aber evtl. gibt es auch solche EMF-Phänomene die eine höhere oder niedrigere Frequenz haben, und die werden gar nicht bemerkt.

    Und wenn es real ist, dann ist es ein natürliches Phänomen, und natürliche EM-Felder sind wohl eher „breitbandig“ (Pulsare sind wohl eine Ausnahme)…
    Es wäre also gut, wenn man damit beginnen würde SDR-Scanner einzusetzen, um die Frequenzen solcher Phänomene mal zu bestimmen.
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    Zur genannten Technik fällt mir eine an, die Ich in einem Punkt kritisch sehe.
    3D-Mapping-Kameras wie Kinect.
    Es ist ja OK sie zu testen, idealerweise zusammen mit Wärmebild etc..
    Aber ein Punkt stört mich besonders.
    Wenn da ein Stickman erscheint, würde Ich in „Kinect Studio für Windows“ den Disconnect/Connect-Knopf zweimal drücken.
    Ich habe eine Kinect, und da kann so ein „Stickman“ schon mal erscheinen. Im seitlichen großen Terassenfenster z.B..
    „Klick-Klick“, und er ist weg.
    Wenn da wirklich etwas wäre, dass die Kamera wie auch immer real detektieren könnte („wie“ erschließt sich mir nicht), sollte es nicht erneut erscheinen…
    Aber auch wenn man davon ausgeht dass es nicht funktioniert, das wäre ein Grund es (wenn man es hat) mitzunehmen, und einfach mal parallel laufen zu lassen.
    Parallel also schon mal Wärmebild. Und EM-Meter möglichst im Zentrum des gefilmten. Evtl. auch solche kapazitiven „REM-Pods“.
    Und wenn man es nur macht, um es zu widerlegen. Das wäre ja auch ein Erfolg.

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    Was „Trifeld EM Natural Meter, K II EMF Meter, Gaussmaster EMF, und, und, und“ angeht, gibt es einen Beleg für „letzten Endes messen diese Geräte alle im gleichen Bereich!“?

    Die Trifield-Geräte, Ich nehme mal das normale als Beispiel haben Einstellbare Bereiche, und der „Radio/Microwave“-Bereich soll auf 50Mhz-3Ghz kommen.
    Wenn das mit den 50-20.000Hz für das K2 stimmt (behauptet „Randi“), ein deutlicher Unterschied.

    Für das „Natural“ steht auf der Seite Trifield.com „The radio/microwave detector is sensitive from 100,000 to 2.5 billion oscillations per second (100 KHz to 3 GHz)

    => http://www.trifield.com/content/natural-electromagnetic-meter/

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    „dass es in einem Forschungsfeld, in welchem die reguläre Wissenschaft gar nicht forschen kann“
    Wieso kann sie das nicht?
    Die Parapsychologie, auch wenn sie stakt gemobbt wurde und wird, hat Möglichkeiten der Forschung.

    Hier ein berühmtes Beispiel:
    http://www.vtf.de/p73_1.shtml

    In dem Verein (und denen in anderen Ländern) „arbeiten“ Menschen die auch naturwissenschaftliche und technische Bereiche studiert haben.

    Das Experiment kann sofort in jedem entsprechendem Labor unter identischen Bedingungen wiederholt werden.
    Es war und ist ein absoluter Beweis, durchgeführt von seriösen Wissenschaftlern (die nichts mit dem Paranormalen zu tun hatten) in einem NATO-zertifiziert abgeschirmten Labor.
    Mittlerweile gibt es so ein Labor evtl. auch in Deutschland etc..
    Traurig, da treffen sich regelmäßig Neurologen und Philosophen auf Kongressen um über die Art der „Entstehung“ des Bewusstsein zu sprechen, ignorieren aber scheinbar diese Möglichkeiten ihre Forschung aus dem Laberbereich heraus zu bringen. Reale Gerätegestützte Experimente mit harten Belegen…
    Und im Gegensatz zu Physikern, die jeden Physiker etc. der sich damit beschäftigt fertig machen, mobben etc., könnten sich die Neurologen und Philosophen evtl. damit beschäftigen, ohne so stark bekämpft zu werden.
    Das Bewusstsein ist deren Fachgebiet, und da wird es ja noch erlaubt sein wirklich JEDEN Weg zu beschreiten.

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    Welche Produkte wurden oder werden z.B. platziert?
    Irgenwelche „Geisterboxen“ sind nicht gerade „Product Placement“, also „Wonderbox“, „Portal“ etc. in Altradio-Look etc.. Dafür stellen die Freaks zu wenig davon her.
    Auch z.B. die Kinect oder andere ähnliche Geräte werden in keinster Weise „beworben“, da muss man schon genau hinsehen oder googlen was da eingesetzt wurde.
    Welcher Sender verkauft denn so ein Zeug selbst?

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    Bei Stimmdatenbanken habe Ich auch gewisse Zweifel.
    Einfach weil es nicht nachvollziehbar ist, wie ein „Geist“ die richtigen Worte aus einer Datenbank aktiviert, deren nötige Parameter er nicht kennt. Also Magnetfeldstärke, evtl. noch kombiniert mit Temperatur etc..
    Das wäre so, als wenn Ich in einem Alienraumschiff irgendwelche Knöpfe drücke, damit genau das passiert was Ich will.
    Es gibt aber schon interessante „Zufälle“ in Sendungen, da bliebe nur Betrug (direkten und vorsätzlichen Betrug, das glaube Ich weniger bei den TV-Produktionen), oder eben echte „Zufälle“. Auch wenn man annimmt dass so eine Produktion sehr unseriös mal so lange fragt und hört, bis es mal zusammenpasst, und nur das reinschneidet, es ist mitunter „auffällig“. Das Gleiche mit der Kinect.

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    Ja, auf den Schnell-Scan-Boxen ist nicht viel zu hören, den Videos etc. nach zu urteilen.
    Besser sind da schon die modernen „Boxen“ was Verständlichkeit angeht. Da kann man oft schon nicht mehr von „Pareidolie“ sprechen.
    Geräte ala „Portal“ oder „Wonderbox“. Für ersteres existiert eine Bauanleitung, für das zweite (noch) nicht.
    Aber „Portal“ basiert auf einem mobilen Gitarrenverstärker.
    Was den Schnellscan der einfachen „Radio-Ghost-Boxen“ angeht, „Wortfetzen“ werden ja gerade durch den schnellen Scan vermieden.
    Wie soll ein ganzes Wort aus einem Radiosender durchkommen, wenn ein Radiosender nur den Bruchteil einer Sekunde hörbar ist?
    Deshalb scannt man ja scheinbar auch so schnell durch alle Sender, um Wortfetzen zu vermeiden.
    Ich nehme an, unter der Annahme, dass ein Geist als natürliche EM-Quelle nicht so schmalbandig „sendet“ wie ein Radiosender, und daher über mehrere Frequenzen „sendet“.
    Man bei schnellem Scan also nur die Worte hört, die über dasd gesamte Band oder einen großen Teil dessen reinkommen.

    Allerdings finde Ich die Qualität wie erwähnt nicht sehr überzeugend. Evtl. hat ja jemand gute Beispiele als Links, aber was Ich da in Videos bei YouTube hörte, das kann noch im Pareidolie-Bereich eingestuft werden.

    Da sind „Portal“, „Wonderbox“ etc. trotz ihres komischen Klang viel deutlicher.

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    Erwähnung „bei den Profis“…
    Manche von denen wirken doch recht „schlicht“.
    Andere schon sachlicher…

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    Erwähnung der „Handy-Apps“.
    Evtl. denken sich viele Programmierer „ist doch eh alles Humbug, Geister gibt es nicht“, und haben daher keine Skrupel irgendwelche Fake-Apps einzustellen.
    Ich meine, es ist ja eine Sache so eine Datenbank-App zu programmieren, und die Wörter werden wirklich über Sensor-Messwerte wiedergegeben. Das mag „Unsinn“ sein, aber immer noch basierend auf Umwelteinflüssen und einer echten Annahme.
    Aber irgendwelche „Radare“, auf denen per Zufallsgenerator „Geister“ auftauchen, das ist entweder bösartig, oder die Macher setzen einfach mal vorraus dass es einfach keine Geister gibt, und daher solche Fakes selbstverständlich sind…

    Theoretisch wäre eine „Radar-Ansicht“ (aber ohne das lächerliche „Drehen“) wohl nicht ganz unmöglich, schließlich haben die Sensoren mehrere Achsen, auch auf horizontaler Ebene.
    Aber dann wäre maximal eine Richtung und Stärke anzuzeigen, keine „Entfernung“.

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    „Auch die diversen Geisterradare können gar nicht funktionieren! Welche Sensoren sollen Geister aufspüren? Die Beschleunigungssensoren? Der Touchscreen? Das GPS? Der Neigungsmesser oder das Mikrofon? Eventuell die Kamera??“

    Der Magnetfeldsensor! Der dient als „Kompass“.
    Dazu ein „Gaus meter“ oder „Tesla Meter“ suchen. „Keuwlsoft“ hat ganz vernünftige kostenlose Apps für die verschiedenen Sensoren.

    Die G-Sensor App zeigt einem auch gleich nach dem Einschalten ca. 9,5ms² an. 9,81 ist der offizielle Wert der Erdgravitation (Newton).
    Auch mal die App S.P EMF Meter im Appstore für das Smartphone/Tablet suchen. Man sieht ja ganz klar, es reagiert auf Magnetfelder.
    Mit „Calibrate“ kann man da den aktuellen Wert als Basis definieren. Dazu noch den Entfernungssensor aktivieren. Wenn man dann die Hand darüber hält, gibt es einen Alarm. Und die LED als Taschenlampe aktivieren.

    Die Apps mit Wert zeigen einem sofort das Erdmagnetfeld am Ort an. Passend zum Wert den man z.B. bei Wikipedia für Mitteleuropa nachlesen kann.
    Rund 48μTesla. Ich messe hier rund 43μTesla. Passt also.
    Sie können theoretisch also schon funktionieren (wenn der Programmierer das will).

    Ja, mein altes Note 3 hätte auch noch einen Luftfeuchtigkeitssensor und Thermometer eingebaut.
    Ist heute bei den Markensmartphones evtl. normal.
    Das Thermometer zeigt eher zu viel an, weil das Gerät warm wird… Lässt man es mit abgeschaltetem Display liegen, und schaut schnell nach einschalten in die Sensor-App ist es halbwegs genau.
    Das sollte aber nur klarmachen, Sensoren sind da, und ausgerechnet der „Kompass“ ist schon lange in den Smartphones.

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    Ja, leider haben viele Smartphones kein Radio mehr.
    Früher war das bei den Galaxy-S-Geräten von Samsung mal normal.

    Aber wie schon weiter oben erwähnt, Ich kann mir an das smarthone einen USB-Stick für 8 Euro portofrei anschließen, und damit alle Sender von evtl. 24 – 1766 MHz live hören.
    Auch Radiosender. Flugfunk (es gibt eine App die zeigt mir live die Flugzeuge an, auch die, die „Flightradar24“ nicht anzeigt, weil sie das nicth sollen), Radio, wenn es das noch gäbe unverschlüsselten Polizeifunk etc..
    Und mit einer App sehe Ich ein Spektrum in dem Ich Live Ausschläge in bestimmten Frequenzen sehe, und hinein zoomen kann.
    Dafür müsste Ich eine „Scanner-Antenne“ anschließen.
    Die beigelegte ist ja eher für DVB-T gemacht, also ein paar Hundert Mhz. Darüber und darunter empfangen die nicht gut bis unbrauchbar.

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