Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Ja! Ich fürchte den Tod – und deswegen hinterfrage ich ihn …

— Ingo Jäckels

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Was würde es bedeuten wenn Tonbandstimmen und Geister real sind?

Die menschliche Psyche ist ein Wunderding. Wir neigen dazu Dinge, die unsere Wahrnehmungennicht vollständig erreichen, zu komplettieren. D.h. unser Verstand versucht aus Informationsfetzen ein Ganzes zu kreieren. Bilder und Töne werden so durch unser Gehirn zu einem bekannten Ganzen ergänzt, welches es in dieser Form eigentlich nicht gibt. Ich bin mir sicher dass sich diese Erklärung auch auf einen nicht geringen Teil auf die Masse der EVPs und ähnlicher Aufnahmen anwenden lässt, allerdings nicht auf alle.

Es bleibt jene Grauzone nicht erklärbarer Phänomene die einfach nicht in diese Muster passen. Nicht weil die Aufnahmen besonders deutlich wären – wirklich klare Aufnahmen sind meines Wissens nach eher seltener und werden gefürchtet, da sie für unglaubwürdig gehalten werden – sondern weil diese Aufnahmen von mehreren von einander unabhängigen Personen in ihrer Aussage klar verständlich, und mit einer gezielten und durch und durch bewussten Aussage verbunden sind.

Dort noch von zufällig aufgenommenen Stimmgewirr einer verirrten Radiosendung zu sprechen, oder den Aspekt anzuführen dass der menschliche Verstand Fetzen interpretiert ist nicht nur höchst unwahrscheinlich, sondern zeugt von einer tiefen Ignoranz gegenüber einem Aspekt des Lebens der leider viel zu wenig Beachtung findet, obwohl er uns eigentlich alle betrifft.

Die eigentliche Frage sollte oftmals nicht sein ob es ein fortbestehen des lebendigen Bewusstseins nach dem Tod gibt, sondern warum wir uns nicht viel stärker mit der offensichtlichen Antwort befassen und neue Schlüsse für unser aller Leben daraus ziehen? Denn wie vieles von dem was uns umtreibt, was uns dazu bringt unsers Lebenszeit zu vergeuden, wird angesichts einer Ewigkeit Null und Nichtig? Und um wie vieles Wichtiger wäre demnach das menschliche Miteinander, die Verbundenheit im Leben, und nicht erst die späte Erkenntnis nach dem vermeindlichen Tode?

Ich halte die Hypothese aufrecht dass uns Menschen unglaubliches Wissen offen stehen würde, wären wir geistig und moralisch anders aufgestellt. Forschung wird sich so lange im Kreise drehen bis wir einen nächsten Schritt in unserer Entwicklung gemacht haben. Nicht weil es nicht heute schon möglich wäre, sondern weil wir in unserer jetzigen Verfassung als Menschheit für wirklich große Sprünge nicht reif genug wären.

Die Ideen einiger Science Fiction Autoren bieten einen Ausblick auf dass was eines Tages vielleicht möglich sein wird. Doch fragen wir uns woher diese Leute ihre Inspirationen nehmen? Der erste Roman den man in diese Sparte legen könnte, war Utopia – er handelte von einer fortschrittlichen Gesellschaft in welcher es jedem gut ging, und in der Maschinen die oftmals lebensgefährlichen Arbeiten erledigten.

Was zum Zeitpunkt seiner Niederschrift als Zukunftsmusik galt, ist für uns Alltag. Maschinen nehmen uns die schwersten Arbeiten ab, und die Automation schreitet immer weiter voran. Wir schwimmen in Gütern die wir gar nicht alle verbrauchen können. Der damals proklamierte Wohlstand steht uns längst zur Verfügung, aber was haben wir daraus gemacht?

Statt in einer Welt zu leben in der niemand Hunger haben muss, und medizinische Versorgung für Jedermann zugänglich ist, haben wir uns entschlossen ein Wirtschaftssystem zu etablieren welches jene belohnt die am wenigsten Rücksicht nehmen. Bezogen auf die alte Geschichte mit der verbundung aus dem Paradies haben wir wieder vom Apfel der Erkenntnis genascht, doch statt ein neues Paradies zu schaffen, haben wir eine Hölle daraus entworfen in welcher die Menschen mit traurigen Gesichtern auf dass blicken, was sie sich nicht leisten können.

Der Gipfel an Perversion ist der Umstand das dass, was nicht verkauft werden kann, lieber zerstört wird, als dass man es den Bedürftigen gäbe. Und in technischer Hinsicht? Ja, die Maschinen erledigen unsere Arbeiten, aber sie nehmen uns gleichzeitig die Jobs, welche auf Grund des wirtschaftlichen Systems unsere Existenzgrundlage bilden.

Aber zurück zur Frage ob Tondbandstimmen, oder auch Geistererscheinungen real sind – ja, sie sind es, aber sie werden heute mit dem Etikett „Gruselig“ vermartet um eben jenes System zu schützen dass uns davon abhält unsere Menschlichkeit zu pflegen und zu kultivieren. Etwas was man fürchtet, das meidet man – oder genießt es in Form von Horrorfilmen. Aber man befasst sich nicht kritisch damit und hinterfragt was die Erkenntnis eines fortbestehens über den Tod hinaus für uns eigentlich bedeuten würde …

Und das ist heute gewollt, denn wer darum weiß dass er im Grunde frei und unabhängig ist, gleich was selbsternannte Führer ihm sagen, der wird niemals so funktionieren dass er das System von Ausbeutung fördern würde. Und dass ist der Punkt der einigen wirklich Angst macht…