Transkommunikation & Jenseitsforschung – Geister & Spukerscheinungen
Zitate zu Tot, Leben und Transkommunikation …

Das Schicksal der Welt setzt sich irgendwann aus unzähligen Einzelschicksalen zusammen …

— Ingo Jäckels
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Das Philip-Experiment – Schaffung eines Geistes

So, oder so ähnlich könnten die Sitzungen während des

So, oder so ähnlich könnten die Sitzungen während des Philip Experimentes ausgesehen haben, in welchem ein Geist künstlich erschaffen wurde …

Unter dem Begriff Psychogon versteht man eine künstlich geschaffene, nach derzeit gültiger Definition, nicht-materielle Wesenheit. Das im Bereich grenzwissenschaftlicher Untersuchungen bekannteste Psychogon wurde unter dem Namen “Philip Experiment” 1972 von einer als „Owen Gruppe“ bezeichneten, kanadischen Forschergruppe der Toronto Society for Psychical Research geschaffen. Die Gruppe bestand aus Dr. Alan Robert Georg Owen (1919 – 2003, Mathematiker und Genetiker), Dr. Owens Frau Iris M. Owen (1916, Krankenschwester und Forscherin auf dem Gebiet der Psychologie), einer Vorsitzenden eines Vereins für Hochbegabte, einem Industrieplaner, einem Buchhalter sowie einem Soziologiestudenten. Dr. Joel Whitton (Prof. für Psychiatrie an der Universität Toronto) übernahm die Rolle des Beobachters und war bei zahlreichen Sitzungen der Gruppe anwesend.

Für den Geist Philip, welcher von der Gruppe künstlich geschaffen wurde, erstellten die Teilnehmer eine fiktive, tragische Geschichte mit bewusst eingebundenen historischen Fehlern. Er sollte ein in der Mitte des 16. Jahrhunderts – zur Zeit Oliver Cromwells – auf Diddington Manor in England geborener katholischer Aristokrat sein, welcher sein „Leben“ mit einem Selbstmord beendete. Jeder der Gruppenteilnehmer steuerte etwas zur Hintergrundgeschichte von Philip bei, so dass ausgeschlossen werden sollte, dass sie sich zufällig an der Geschichte einer real existierenden Person bedienten.

Philip wurde im Rahmen der Versuche über mehrere Monate hinweg durch mehrere Seancen herbeigerufen – beschworen wäre treffender -, wobei Klopfgeräusche die Anwesenheit Philips verrieten. Mit der Zeit wurde Philip immer autarker und entwickelte eine „echte“ Persönlichkeit, so dass die Gruppenmitglieder mit Philip Scherze machten und paranormale Phänomene immer heftiger wurden. Es bewegten sich Gegenstände, wenn Philip anwesend war – so wurden Blätter bewegt und Lichter ausgeschaltet.

Die Gruppe um Doktor Owen machte die Erfahrung dass es möglich ist einen Geist künstlich, durch starke emotionale Energie zu erzeugen. Ebenfalls machten die Teilnehmer die Erfahrung dass es tatsächlich paranormale Erscheinungen im Zusammenhang mit Geistern gibt, diese sich jedoch – trotz wissenschaftlicher Umgebung – nicht wirklich erklären ließen.

Etwas unbekannter, aber eben so interessant ist ein Versuch der zwei Jahre später durch eine andere Gruppe durchgeführt wurde. Dort ging es um eine Frankokanadische Frau namens „Lilith“, welche im zweiten Weltkrieg als Mitglied der Resistance in Frankreich von Deutschen gefangen genommen und getötet worden war. Es handelte sich dabei ebenfalls um eine rein fiktive Geschichte. Beim Lilith-Experiment kam die Gruppe bereits nach fünf Wochen auf ähnliche Ergebnisse wie die Owen-Gruppe.

Beide Gruppen – die Owen, sowie die Lilith-Gruppe – trafen sich Ende 1974 zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Im Scherz fragte ein Mitglied ob noch jemand da sei, als Reaktion erfolgte ein Klopfen (dass für „Ja“ vereinbarte Zeichen)…

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